Beruwala | Barberyn Reef Ayurveda Resort


“Das Beste was man für sich selbst machen kann!! Sensationell”

Wer nach authentischem Ayurveda, absoluter Entspannung, Reinigung von Körper/Geist/Seele sucht, ist nirgends besser aufgehoben als hier. Vom ersten Moment an lädt alles dazu ein, sich hier wohl zu fühlen und auf das ganzheitliche Programm einzulassen. Die Zimmer sind komfortabel, sauber und in gutem Zustand, das Resort insgesamt gepflegt, bodenständig geerdet und eine echte Oase. Wer 5*-Superior-Luxus will, ist allerdings am falschen Ort. An manchen Stellen bröckelt auch mal der Putz, der Duschkopf könnte neuer sein usw.; aber weder mich noch sonst jemand, der zur gleichen Zeit dort war, hat daran auch nur ansatzweise Anstoß genommen. Die wirklich entscheidenden Dinge laufen bestens und die Prioritäten liegen woanders. Man wird bestens umsorgt, das Essen ist gut und das ganze Ayurveda-Programm genial. Das Personal ist herzlich, freundlich, immer bemüht, den Aufenthalt noch besser zu machen - und dabei in allem authentisch - es gibt keine seminargetränkte, einstudierte und aufgesetzte Freundlichkeit. Folgende Tipps für die Anreise und den Aufenthalt finde ich mitteilenswert: Buchung: am besten direkt über die Webseite des Barberyn buchen. Über Portale geht auch - man spart dabei aber so gut wie nichts. Die Rückmeldungen sind zu jeder Tageszeit extrem schnell, präzise und flexibel. Sonderwünsche werden sofort aufgegriffen und auch vor Ort umgesetzt (in den Bestätigungsmails kommt das zwar nicht immer rüber, aber vor Ort war alles genau so wie gewünscht). Den Aufpreis für Beach front rooms sollte man sich auf jeden Fall gönnen. Immer einen Blick aufs Meer zu haben, trägt zur Erholung bei. Man kann sehr gut während der Regenzeiten (also den Sommermonaten) fahren, da es in der off-season-Zeit einen 50% discount auf Übernachtung und Verpflegung gibt und ich in meiner Reisezeit (Juli) keinerlei Nachteil hinnehmen musste. Natürlich regnet es auch mal (und dann auch so richtig); aber zum einen war das maximal eine Stunde am Tag und von 14 Tagen auch nur an 5 Tagen. Der große Vorteil (neben den geringeren Kosten) ist, dass das Resort in der Zeit weniger als halbvoll war, was den Aufenthalt noch entspannter macht und für viel Flexibilität bei den Anwendungen sorgt. Man kann auch kurzfristig mal etwas verschieben, wenn man einen Ausflug o.ä. macht. Der Aufenthalt ist m.E. ideal für Alleinreisende. Es gibt nicht viele Paare und auch keine Familien. Die meisten fahren dorthin, um mal nur etwas für sich zu tun. Flug: Viele aus Deutschland anreisende Gäste fliegen mit AirBerlin-Etihad/Emirates etc. mit stopover in Doha/Dubai. Kann man machen; sorgt aber bei manchen für Stress wegen Aufenthalten und verpasster Anschlussflüge. Ich fands am Besten mit SriLankan Air von Frankfurt aus nonstop nach Colombo zu fliegen. Die Flieger sind genauso gut, die Flüge waren auf die Minute pünktlich und off-season sind die Preise absolut in Ordnung. 500 EUR für Eco wären kein Problem gewesen. Ich habe mir für 1.400 EUR Business Class gegönnt und das war gut investiert. Tolles Essen, super Service und ein flatbed auf dem man wirklich schlafen kann. Ankunft: Am Flughafen am Besten direkt eine SIM-Karte bei Dialog (ist direkt nach dem Sicherheitsbereich im Ankunftsgebäude) kaufen. Kostet 10 EUR und damit hat man 5 GB Datenvolumen. Das reicht locker, um zu surfen und bequem via WhatsApp zu telefonieren. Wer unsicher bei dem SIM-Karten-Wechsel ist, dem wird sofort am Stand geholfen und 10 Sek. später funktioniert alles. Man hat dann für die Zeit eine singalesische Rufnummer. Am Flughafen wartet dann ein Fahrer des Resorts, der einen in ca. 1,5 Std. (je nach Tageszeit auch mal 2 Std.) zum Resort fährt. Nach Ankunft und Zimmerbezug findet die Erstkonsultation bei einem der Ärzte statt. Ich empfehle vorab um eine Betreuung durch Dr. Mangala zu bitten. Er ist der erfahrenste und m. E. beste Arzt dort. Zum Erstgespräch nimmt man am besten eine Liste seiner 10-12 Zipperlein (auf die kommt man immer) mit. Es wird dann versucht, diese im Laufe des Aufenthalts zu verbessern oder ganz abzustellen. Alle drei Tage findet eine Konsultation statt, um Fortschritte/Veränderungen zu besprechen. Insbesondere für die Massagen (viel dunkles Öl usw.) sollte man einen Satz alte Unterwäsche mitnehmen. Durch das Öl leiern die Gummis schnell aus und nach wenigen Tagen kann man diese auch weg schmeißen. Essen: Morgens und mittags gibt es ein gutes und reichhaltiges Buffet. Bei jeder Mahlzeit ist eine Beraterin anwesend, die einem bei den häufig unbekannten Gerichten hilft und eine gute Zusammenstellung findet. Abends gibt es 2 x pro Woche Buffet, ansonsten ein mehrgängiges Menü. Dazu immer reichlich Fruchtsäfte, Hibiskusblütensaft und allerlei Teesorten; besonders gut der Cumin-Tee. Auf Fleisch, Alkohol und Kaffee muss gänzlich verzichtet werden; ich habe das aber eher sehr positiv erlebt. Tagesablauf: Alles kann, nichts muss. Da ich abends früh schlafen gegangen bin, es keinen Alkohol gab und auch ansonsten kein Mangel an Ruhe und Entspannung besteht, bin ich um 06h00 aufgestanden, zur Meditation gegangen, habe von 6h30 bis 7h30 Yoga gemacht, war danach am Strand joggen und bin dann zum Frühstück. Bei mir gingen die Behandlungen um 09h15 los und endeten gegen 11h45. Auf dem Weg zum Zimmer noch am Pool vorbei und einen frischen Fruchtsaft mitgenommen und dann zum Mittagessen. Die Nachmittage waren frei. Pool, Strand, Beautysalon und Ausflüge sind möglich. Oft reizt aber auch das schlichte Nichts-Tun. Wann hat man dazu schon mal die Gelegenheit. Die Ausflüge sind meist umsonst und lohnend. Sicherheit: Das Resort ist permanent überwacht; das gibt einem zunächst mal das Gefühl, als sei dies auch nötig. Mit der Zeit stellt man aber fest, dass die Menschen außerhalb des Resorts extrem nett, ehrlich hilfsbereit und sehr freundlich gesinnt sind. Am Strand sind zwar viele so genannte beach boys (i.d.R. Tuk-Tuk-Fahrer), die einen gerne als Fahrgast gewinnen wollen; aber daran ist nicht viel Schlimmes. Natürlich wollen/müssen die Leute Geld verdienen und betreiben auch aktiv Akquise. Lässt man sich darauf ein, habe ich noch von keinen schlechten Erlebnissen gehört. Der Beste war Silva (der sogar ganz ordentlich Deutsch spricht; manjulasilva2010@gmail.com). Er hat mir viel von der Umgebung gezeigt, war immer zuverlässig und pünktlich und ist ein ganz netter Mensch mit dem ich heute noch in Kontakt stehe. Die Preise bewegen sich zwischen 200 und 500 Rupien pro Stunde (also maximal 3 EUR). Da ist nicht viel Spielraum um übers Ohr gehauen zu werden. Die Tuk-Tuk-Fahrer verdienen 200-250 EUR pro Monat (vor Kosten); daher sind gute Trinkgelder angemessen. Und hat man einmal einen festen Fahrer, kann man mit Verweis auf diesen, jegliche weiteren Anwerbeversuche schnell beenden. Viele Tuk-Tuk-Fahrer bringen einen zu einem Kräutergarten wo am Ende des Besuchs möglichst reichlich Ayurveda-Medizin gekauft werden soll. Davon würde ich abraten (allerdings ist es gut, die Liste der Produkte mitzunehmen). Im nächsten Ort (Aluthgama, Galle Road, Nr. 71) gibt es eine hervorragende Ayurveda-Apotheke (Rajapaksha Medicals), die alle auf der Liste beschriebenen Produkte zu Preisen, die 2/3 unterhalb der Käutergartenpreise liegen, haben. Auch hier hat Silva tatkräftig geholfen. Reef oder Beach Resort: Ursprünglich wollte ich ins Beach Resort (dies hatte aber wegen Renovierungen zu der Zeit geschlossen), da es auf den ersten Blick etwas weitläufiger, schäner und moderner wirkt (die meisten Bewertungen tendieren auch in diese Richtung). Ich war auch einmal dort, um es mir anzusehen, finde das Reef aber deutlich besser. Das Reef ist unmittelbar an einem sehr weitläufigen Strand. Im Beach hat man einen etwas weiteren Weg und der Strand ist mit ca. 150 Metern Länge sehr begrenzt (was zum Joggen nicht so toll ist). Außerdem fällt der Strand relativ stark ab zum Wasser. Das Reef wirkt aufgrund der überschaubaren Größe familiärer und geerdeter. Grundsätzlich schön sind aber beide. (Extra-)kosten: ich habe für einen Beach Front Room und Vollverpflegung 55 EUR pro Tag bezahlt. Hinzu kommen pauschal 70 EUR für das Ayurveda-Programm pro Tag. Man bekommt pro Woche einen Gutschein für das Beautycenter. Wifi-Voucher kann man für 3 EUR kaufen; habe ich aber nie gebraucht, da Wifi nur im Rezeptionsbereich verfügbar ist und ich die Dialog-Karte hatte. Am Ende der zwei Wochen habe ich Null EUR zusätzlich bezahlen müssen. Insgesamt eine tolle Erfahrung, nette Menschen aus der ganzen Welt, ein super Programm und totale Erholung. Immer wieder!!!

Zimmertip: Beach Front sind die besten

Bewertung unter TripAdvisor


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Sascha, Yuma, Luca und Daniela. Wir reisen gerne und unternehmen 2017 unsere erste gemeinsame Familien-Fernreise an die Westküste Kanadas.

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