Frontignan-Plage | Sonne, Strand und Octupusse

Nach drei Nächten in Sommières erwarteten uns in Frontignan-Plage endlich Sonne, Strand und Meer. Etwas südlich von Montpellier im Languedoc liegt auf einer schmalen Landzunge der zu Frontignan gehörende Strandabschnitt. Dort hatten wir vorab einen superschönen Campingplatz (Les Tamaris) gebucht. Im Unterschied zu den anderen Plätzen waren hier ein kleiner Supermarkt, ein Restaurant und ein beheizter Pool auch in den Herbstferien noch vollständig in Betrieb. Wir hatten Glück und bekamen einen Stellplatz direkt an der Düne und mit unmittelbarem Strandzugang, so dass wir das Meeresrauschen auch noch im Wohnwagen hören konnten. Um im Meer zu schwimmen, war es einfach schon zu kalt (aber dafür gabs ja den Pool), aber kilometerlangen und menschenarmen Strand gabs dafür umso mehr. Yuma hatte einen Riesenspaß, über die anlandenden Wellen zu hüpfen und Burgen zu bauen.

Aufregend war Yuma's und mein kleiner Ausflug zu einem der aus Felsbrocken geschichteten Wellenbrecher am Strand. Yuma kniete auf einem der Felsen und schöpfte mit seinem kleinen grünen Plastikeimer Wasser. Wie aus dem Nichts saugte sich plötzlich ein Octopus mit rund 30 cm Durchmesser (ja, war wirklich so groß!) am Eimer fest - in Reichweite zu Yuma's Nase. Mit einem Riesenschreck ließ er den Eimer fallen und wir beide sind vor dem "Ungeheuer" zurück gesprungen - es war in dem Moment wirklich aufregender als es hier klingen wird. Leider war die Schrecksekunde zu lange, um noch schnell ein Foto zu machen. Der Octopus war vermutlich nicht weniger entsetzt und hat sich dann gleich wieder ins Meer fallen lassen.

Ansonsten haben wir hier nochmal ordentlich Sonne tanken können und haben auch einen schönen Ausflug in das nahegelegene altertümliche Städtchen Sète - wegen seiner vollständig von Wasser umgebenen Lage auch Klein-Venedig des Languedoc genannt - gemacht. Rund um den Canal Royal sind allerhand tolle und ausgefallene Fischrestaurant, deren Fischbelieferung durch die örtlichen Fischer man zu den richtigen Zeiten vom Tisch aus direkt beobachten kann.



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Wir sind:
Sascha, Yuma, Luca und Daniela. Wir reisen gerne und unternehmen 2017 unsere erste gemeinsame Familien-Fernreise an die Westküste Kanadas.

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