Kanada #15 | Awesome! Rafting auf dem Kickhorse River

Yuma, Daniela und ich haben uns für Rafting entschieden. Auch das wieder eine größere Investition, aber was ist das Beste was man für Geld kaufen kann? Richtig. Erlebnisse. Und wann werden wir dazu die nächste Gelegenheit haben? In Münster eher nicht. Also rein ins Abenteuer. Luca hat sich für einen weiteren Pausentag entschieden. Mit uns hatten heute rund 70 andere Menschen die gleiche Idee - trotzdem wird schon bei der Begrüßung in der home base mit Sicherheitshinweisen sowie der Ausrüstung mit Wetsuits, Schuhen, Helmen, Schwimmwesten eine total nette, persönliche und gut organisierte Atmosphäre geschaffen. Und endlich kann ich auch mal mit einem Blue Bird School Bus fahren. Auf der 25-minütigen Fahrt flussaufwärts klapperts und schepperts an allen Ecken, aber es ist ein authentisches Erlebnis. Wäre so etwas nicht der ideale Food Truck?

Zusammen mit einer fünfköpfigen Familie aus South Dakota kommen wir drei ins Boot von Gord. Er leitet üblicherweise Hilfs- und Suchtrupps und ist nebenbei Rafting-Guide. Zunächst mal ist die Sitzposition auf dem Rand des Bootes gewöhnungsbedürftig - nur Yuma darf in der Mitte sitzen, was für uns ganz beruhigend ist. Die ersten 20 Minuten gehts flussabwärts zügig, aber ruhig zu. Wir befinden uns in einem Kategorie 1-2-Abschnitt des Flusses. Beim Rafting werden sechs Kategorien der Schwierigkeit bzw. des thrills unterschieden wobei Level 6 lebensgefährlich und nur für lebensmüde Geister befahrbar und Level 5 grenzwertig ist. Wir haben nur den Vormittag (Familiy Adventure) bis maximal Level 3 gebucht. Die hartgesotteneren bzw. erfahreneren machen nach der Mittagspause noch die Discovery Tour bis Level 4.

Zwischendurch ein kleiner Stop, um zu Fuss einen kleineren Wasserfall zu erklimmen. Sowohl dort als auch insgesamt auf der Tour sieht man tolle Landschaftsbilder aus einer Perspektive, die man nur vom Fluss aus haben kann. Leider konnte man keine Kamera mitnehmen, um all das festhalten zu können. Aber gegen entsprechende $-Beträge lassen sich am Ende natürlich Fotos und GoPro-Videos erwerben.

Die letzten 20 Minuten der Fahrt sind dann ein echtes Erlebnis - vom normalen Flusslauf gehts dann ins so genannte Whitewater. Und da werden wir auch ordentlich naß und das Boot taucht mehrmals unter. Yuma hätte auch noch Level 4 vertragen, aber es war auch so schon ein tolles Erlebnis. Nach 1,5 Stunden auf dem Wasser gibts dann Lunch mitten im Wald. Burger, Steaks und Fisch werden gereicht. Herrlich!

Das wars auch schon für heute. Morgen machen wir uns dann auf den Weg nach Banff und Canmore!

#Kanada

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Sascha, Yuma, Luca und Daniela. Wir reisen gerne und unternehmen 2017 unsere erste gemeinsame Familien-Fernreise an die Westküste Kanadas.

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